Augenkrankheiten bei Katzen kommen sehr oft vor, ob durch Erreger wie z.b. des Katzenschnupfens oder durch Verletzungen von Kämpfen mit Artgenossen. Hier sind die meisten Erkrankungen der Augen bei Katzen aufgelistet mit den dazugehörigen Maßnahmen die getroffen werden müssen. Funktion der Augen Die Lichtstrahlen die von Gegenständen abgelenkt werden, strahlen durch die durchsichtige Hornhaut, werden dann in der Linse gebündelt und treffen auf die Netzhaut. In der Netzhaut befinden sich Stäbchen und Zapfen ( Sehrezeptoren ) die durch das Auftreffen des gebündelten Lichtstrahls angeregt werden und die Reize an den Sehnerv leiten. Der Sehnerv wiederum leitet die Signale weiter an das Gehirn, dass anschließend die Signale verarbeitet. Die Stäbchen sind für das Nachtsehen verantwortlich und kommen in der Netzhaut viel öfter vor als die Zapfen, die für das Sehen bei Tag zuständig sind. Bei uns Menschen ist das Verhältnis von den Stäbchen zu den Zapfen 4:1 wobei bei den Katzen das Verhältnis bei 25:1 liegt und sie dadurch weitaus besser im dunkeln sehen können. Allerdings leidet das feine Sehen darunter und kleine Details können von den Katzen weniger gut wahrgenommen werden. Bei der Katze vermutet man außerdem, dass sie Farben nicht so kräftig wahrnehmen kann als Menschen obwohl auch sie drei unterschiedliche Farbrezeptoren besitzt.Die Aderhaut des Katzenauges besitzt eine spezielle Struktur. Diese Struktur nennt man „ Tapetum lucidum „ , sie besteht aus mehreren Schichten lichtreflektierender Zellen, die wie ein Spiegel die Lichtstrahlen nochmals durch die Netzhaut zurückwerfen und die Rezeptoren ein zweites Mal stimuliert werden. Dadurch kann die Katze im schwachen Licht viel besser sehen.
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