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Ausbreitung der Katzen In den übrigen Ländern des Mittleren Ostens verbreitete sich die Katze nur sehr langsam und sporadisch. Sie tauchte nur selten, in der Zeit um Christi Geburt, in Griechenland und Rom auf. Erst als Kaiser Augustus mit dem Römischen Reich ausbreitete, fanden immer mehr Katzen ihren Weg nach Rom. Kurz danach verbreiteten sich Katzen in ganz Europa. In den Europäischen Ländern waren die Menschen den Katzen ebenfalls freundlich gesinnt, sie wurden mit den Göttern der Weiblichen und häuslichen Tugend in Zusammenhang gebracht. Jedoch änderte es sich mit der Verbannung der Heidnischen Götter. Schuld war die Christianisierung, die die Menschen dazu führte die Katze, als Sinnbild für Heidnische Götter und dem Bösen, zu fürchten, zu quälen, zu jagen und zu verbrennen.. Der Höhepunkt wurde im 14. Jahrhundert erreicht. Um diese Zeit brachten die Kreuzritter die Asiatische Ratte mit nach Europa und damit die Pest. Die Ratten vermehrten sich schnell und steckten immer mehr Menschen an. Schnell erinnerte man sich wieder an die jägerischen Fähigkeiten der Katze. Die Verfolgungen wurden schnell eingestellt, allerdings brauchte es noch viele Jahrhunderte bis die Katze den Status des Haustieres erreichte. Auffällig ist es, dass der Katze in fast allen Kulturen weibliche Eigenschaften zugesprochen werden. Diese Eigenschaften werden je nach Epoche positiv oder auch negativ beurteilt. Auch diese Beurteilung der Weiblichen Eigenschaften hing teilweise mit der Verfolgung oder der guten Behandlung der Katzen zusammen. Hauskatzen im Allgemeinen sind mittlerweile weit verbreitet und sehr beliebt. Allerdings wurde erst in den letzten Jahren etwas von der Lebensweise von Katzen in der Wildbahn bekannt. Die meisten Verhaltensstudien wurden in Tiergehegen durchgeführt. Es war ein hoffnungsloses Unterfangen, Katzen in ihren natürlichen Lebensraum gezielt zu beobachten. Katzen sind bekanntlich sehr gut darin einen Menschlichen Verfolger abzuhängen und sich seinen Blicken zu entziehen. Sie huschen durch Gartenzäune, schleichen durchs Unterholz oder wilden Feldern oder klettern auf Heuböden, wo sie buchstäblich verschwinden. Das machte systematische Beobachtungen von Katzen im freien Lebensraum bis ca. 1988 schier Unmöglich. Erst mit der Technik der Biometrieanlagen konnte die Katze erfolgreich beobachtet werden. Dazu werden an den Katzen Halsbänder befestigt die ein Signal abgeben. Dieses Signal kann dann der Forscher, mit Hilfe mehrerer Peilungen bestimmen und findet so den Standort der Katze heraus. Das ist eines der wichtigsten Hilfsmittel für Forscher um den Standort zu bestimmen. Auf dieser Wiese konnten ab 1988 eine menge Freilandstudien durchgeführt werden und das Verhalten der Katzen studiert werden. Diese Erkenntnisse verschaffen uns ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse der Katzen in anderen Lebensräumen.
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