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Beutefang und Jagtverhalten

Beutefang der Katzen

Einer der wichtigsten Beschäftigungen von Katzen ist der Beutefang. Der Beutefang beansprucht am Tage mehrere Stunden bei Katzen mit freiem Auslauf.Bei Wildlebenden Katzen liegt diese Zeit sogar bis zu 11 Stunden am Tag. Bei normalen Hauskatzen liegt diese Zeit schon etwas tiefer, auffällig ist, dass die Katzen mehr Zeit am Tage auf Jagd sind als Kater, auch variiert die Zeit der Jagd vor allem Saisonbedingt.
Im Winter ist die Katze natürlich länger Unterwegs um ihre Beute zu suchen und zu erlegen, als im Hochsommer.


 

Jagdmethoden

Bei Bauernkatzen , die auf die Jagd gehen, wird meistens der heimatliche Bezirk verlassen. Sie laufen bis in ihren Jagdbezirk vor und nutzen dabei Ackerfurchen und Wege. Es ergeben sich allerdings schon auf dem Weg in das Jagdgelände meist schon so den einen oder anderen Fang, jedoch beginnt die eigentliche Jagd erst an Waldrändern und Wiesen. Besonders beliebt als Jagdgebiete der Katzen sind frisch gemähte Wiesen, abgeerntete Ackerflächen und Waldlichtungen, denn dort finden Beutetiere am wenigsten Deckung. Das ist auch der Grund, warum sich die Jagdgebiete der Katzen ständig ändern.
Wenn die Katze in ihrem Jagdgebiet eintrifft, beginnt sie sich langsam und vorsichtig zu bewegen, ihr Blick ist immer auf dem Boden gerichtet. Ab und an bleibt sie stehen um auch ihr unmittelbares Umfeld zu beobachten. Vor allem bei bestimmten Stellen, wie z.b. Mäuselöchern bleibt sie längere Zeit stehen und beobachtet voller Konzentration das Loch. Erscheint dann die Maus wird gewartet bis sich das Beutetier weiter von ihrem Mäuseloch entfernt hat, um die Möglichkeit zu verringern, dass das Tier ihren Unterschlupf wieder erreichen kann, um dann mit einem Sprung die Maus zu fangen.
Besonders Eindrucksvoll sieht es aus, wenn die Katze mit hohen Sprüngen, durch hohes Gras, einer Beute hinterher springt. Dabei sind meterhohe Sprünge nicht selten zu beobachten. Schon von klein an erregen knisternde und kratzende Geräusche die Aufmerksamkeit der Katzen. Katzen können durch die unglaubliche Beweglichkeit ihrer Ohrmuscheln und ihrem ausgezeichnetem Gehör auch kleinste Geräusche genau lokalisieren. Der Fang selber wird meist allerdings durch die Bewegung des Beutetieres ausgelöst. Nur Erfahrende Jäger lassen sich auch durch unbewegliche Beute zu einem Fang provozieren.

 
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